PHILHARMONIC SOCIETY

phil - harmonie wörtlich "Liebe zur Harmonie"

Unsere Philosophie basiert auf einer Hochschätzung der historischen Aufführungspraxis und Ästhetik der Musikinterpretation, welche von den Musikern aus der Zeit Gustav Mahlers sowie deren Nachfolgern gepflegt wurde:

 

 

VERZEICHNIS:
 

  • SÄNGER

  • PIANISTEN

  • STREICHER

  • DIRIGENTEN

 

 

 

Bruno Walter, Arturo Toscanini, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Wilhelm Furtwängler (von links nach rechts)
 

 

Der Verein Mahler Philharmoniker ist eine Vereinigung von Musikern aus Wien und aller Welt, welche authentische Leidenschaft, meisterhaftes Geschick und vertieftes Verständnis für die Interpretation der romantischen Musik und der Werke Gustav Mahlers im Sinne der Jüdisch-Russischen Schule der Vorkriegszeit und des traditionellen "Salon" Stil des 19. Jh inne haben Der Verein setzt sich zum Ziel, die Ästhetik der Musikinterpretation der Vorkriegszeit zu Lebzeiten Gustav Mahlers wieder zu beleben und professionelle Musiker zu entdecken und zu fördern, welche sich der romantischen Aufführungspraxis und den "Grundsätzen des guten Geschmacks" (Leopold Auer) widmen.

In den Worten des Komponisten Gustav Mahler: 

 

Tradition ist die Weitergabe des Feuers

und nicht die Anbetung der Asche

 

Die Flucht in das amerikanische Exil und der Verlust vieler bedeutender jüdischer Musiker während des 2. Weltkriegs, wie u.a. der Mitglieder des Budapest Quartetts, des Tenors Joseph Schmidt und der Geigerin Alma Rosé, brachten die vollständige Zerstörung einer ganzen Tradition, nämlich der europäischen romantischen Aufführungspraxis aus der Zeit Gustav Mahlers. Die übriggebliebenen Aschen dieser Tradition bildeten nach 1945 bis zum heutigen Tage Europas einzige Grundlage für die Interpretation romantischer Werke. 

Als eine Reaktion auf den Verlust dieser Tradition wurde der Verein Mahler Philharmoniker im Jahr 2013 in Wien gegründet. Der Verein zielt Musiker aus aller Welt zu versammeln, welche authentische Leidenschaft, meisterhaftes Geschick und vertieftes Verständnis für die Interpretation der romantischen Musik und der Werke Gustav Mahlers im Sinne der Jüdisch-Russischen Schule der Vorkriegszeit und des traditionellen "Salon" Stils des 19. Jh inne haben. Die formelle Ausbildung der Vereinsgründer und -mitglieder lässt sich in drei Hauptquellen des europäischen Vorkriegserbe eingliedern.  Diese sind die Lehren von ehemaligen Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker, von Meistern des Bel Cantos sowie Musiker, welche mit der Jüdischen Fakultät der Juilliard School, Manhattan School of Music und des Curtis Instituts studiert haben. Insbesondere relevante Quellen sind die Künstlertum von Pianisten Josef Hofmann, Josef Lhévinne, Rudolf Serkin, Mieczyslaw Horszowski, Dirigenten Erich Kleiber, Arturo Toscanini, Fritz Reiner, Eugene Ormandy, Leopold Stokowski, Bruno Walter, Geiger Leopold Auer, Toscha Seidel, Efrem Zimbalist, Jascha Heifetz und Cellisten Pablo Casals, Emanuel Feuermann und Gregor Piatigorsky. 

Seit der Gründung hat der Verein über 50 professionelle Musiker als Mitglieder begrüßt, welche sich der getreuen Wiedergabe und Verbreitung des Erbes, der Ästhetik und Aufführungspraxis der Zeit Gustav Mahlers, der "Belle Époque" widmen. Das Mahler Philharmoniker Orchester, das Gustav Mahler Streichquartett und auserwählte Solisten haben seit 2013 erfolgreiche Debüts im Wiener Konzerthaus, Schlosstheater Schönbrunn, MuTh und der Carnegie Hall u.a. gegeben. Insbesondere orchestrale Werke wie Gustav Mahlers Rückert-Lieder, die Kindertotenlieder und Das Lied von der Erde, Richard Wagners Siegfried-Idyll, L. v. Beethovens Tripelkonzert, 5. Klavierkonzert "Emperor", Symphonie Nr. 8 und die Große Fuge Op. 133 wurden bisher aufgeführt. Im Rahmen der ersten Mahler Festspiele wurden im Jahr 2014 in Wien und Salzburg kammermusikalische Werke ua von F. Schubert "Forellenquintett", R. Schumann und J. Brahms und eine Operngala mit dem Mahler Philharmoniker Orchester aufgeführt. In der derzeitigen Saison 2019 feiern die Mahler Philharmoniker ua die Preisverleihung des 1. MEISTERSINGER-Award im Wiener Eroica - Saal mit Starbariton Paolo Rumetz.

Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten

Gustav Mahler

(1860 - 1911)